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Zeitweise hatten wir pro Tag
ca. 6 bis 8 Schulklassen für je 90 min bei unseren Pferden, da
hieß es schon, die Nerven behalten, denn wir mussten
einerseits aufpassen, dass die Kinder nicht durch
unvernünftiges Verhalten zu schaden kamen und andererseits,
dass die Pferde artgerecht von den unerfahrenen Kindern behandelt
wurden.
Regelmäßig
besuchten uns auch Klassen mit einem sehr hohen
Ausländeranteil, teilweise hatten manche Lehrer schon
resigniert und waren echt überfordert, gaben aber den
Schülern mit diesen Fahrten immer wieder eine Chance.
Besonders bei der
Zusammenarbeit mit diesen Schulklassen wurde uns immer mehr bewusst,
dass in den meisten Kindern innerhalb der vier Tage, die wir mit ihnen
verbrachten eine große Veränderung geschah.
Am ersten Tag traten uns
einige sehr selbstbewusst und arrogant entgegen, die erklärten
„Kings der Klasse“, sie stachen durch
rüpelhaftes Verhalten und unbegründete Abwehr gegen
alles hervor. Frei nach dem Motto „Die Pferde und euch finde
ich total doof, ich mach hier nicht mit!“
Nach und nach wurde aber ihr
Interesse dadurch geweckt, dass die Klassenkameraden doch
Spaß hatten und wir als Reitlehrer nicht die Feinde sind, wie
sie es zu Anfang glaubten.
Und dann kam noch das
riesengroße Phänomen Tier dazu, in unserem Fall
Pferde. Plötzlich wurde ihnen Verantwortung
übertragen für ein Lebewesen, obwohl sie in der
Schule immer als verantwortungslos galten!!!
Sie entwickelten zu den
Tieren ein freundschaftliches Verhältnis, zu uns Reitlehrern
baute sich Vertrauen auf und sie kommunizierten mit den
Mitschülern und Lehrern plötzlich ganz normal,
besonders die Lehrer, die als Begleitung dabei waren, kamen aus dem
Staunen nicht mehr heraus.
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| Unser Adenauer - Kreuz
Wer hat schon mal vom
Adenauer – Kreuz gehört?
Kurz gesagt, es ist eine
Entscheidungshilfe, man schreibt auf die eine Seite die Vorteile und
auf die andere Seite die Nachteile eines Projektes.
Hier ist unsere Variante:
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